Soziales Engagement
Wir verzichten auf die Versendung von Weihnachtspräsenten und unterstützen aus persönlicher Überzeugung wie in den vergangenen Jahren die "Herzenswünsche e.V.".
Herzenswünsche e.V. ist ein eingetragener, bundesweit tätiger Verein, der schwer kranken Kinden und Jugendlichen lang ersehnte Wünsche erfüllt. Rund 50 ehrenamtliche Helfer ebmühen sich, zu Eltern, Ärzten, Therapeuten und natürlich den betroffenen Kindern einen intensiven Kontakt aufzubauen. Sie möchten so herausfinden, welcher Wunsch einem Kind neuen Mut und neue Kraft geben kann. Die Erfüllung eines lang gehegten Traumes trägt entscheidend dazu bei, den oft sehr belasteten Klinikalltag besser bewältigen zu können. Ob ein Treffen mit Prominenten, ein Aufenthalt auf einem Ponyhof, eine Heißluftballonfahrt oder aber eine schön ausgerichtete Geburtstagsfeier - jeder Wunsch wird ganz individuell und mit viel Engagement verwirklicht.
Für weitere interessante Informationen besuchen Sie die Internetseite www.herzenswuensche.de Es lohnt sich!
Jedes Kind braucht einen Engel
Das Projekt „Jedes Kind braucht einen Engel“ der evangelischlutherischen
Petrusgemeinde aus Osnabrück richtet sich an Familien und Kinder in Notlagen.
„Not ist vielfältig: plötzliche Krankheit, Trennung, fremd sein, Sprache, Armut, ... Darum sind wir für jeden da, egal welcher Religion, Konfession, egal welchen Status“, so wirbt Diakon Jörg Christian Lindemann für dieses Projekt.
Oft mangelt es den Kindern an angemessener Kleidung und Ausstattung für die Schule. Man erfährt von der Not in Familien in Bezug auf Betreuung der Kinder, Vereinsamung und Isolation, Krankheit eines Elternteils, Erziehungskompetenz oder Berufstätigkeit.
Wenn Kinder aus Familien in Notlagen nachhaltiger unterstützt werden sollen,
braucht es niederschwellige Angebote, lange bevor Kinder und Familien zu Klienten der gesetzlichen Kinder- und Jugendhilfe werden müssen. „Jedes Kind braucht einen Engel“ unterstützt durch Hausaufgabenbetreuung, Kinderferienbetreuung, sozialer Laden für Kinderbekleidung & vieles mehr
Um über dieses Projekt zu informieren und für Spenden zu werben, suchte das Team eine zweckmäßige und aufmerksamkeitsstarke Ausstattung. Die
Klaus Lünnemann GmbH lieferte hierfür ein PRO-TENT-Zelt, eine Textildruckinfowand und eine Theke und unterstützt das Projekt mit einer Spende.
Unterstützen auch Sie dieses Projekt:
Spendenkonto:
Projekt Engel
Sparkasse Osnabrück
Konto-Nr.: 1551 135 492
BLZ: 265 501 05
Weitere Infos finden Sie unter www.jkbee.de
Alle Jahre wieder ...
... gemeinschaftliches Spenden ...
Unter diesem Motto vereint sich jährlich das Kollegen-Team der Klaus Lünnemann GmbH, um gemeinschaftlich eine private Spendenaktion für bedürftige Menschen in Russland, Weiß-russland und Kirgisien zu organisieren.
Unter der Leitung von Karl Preisel (Show-Service) und Burkhard Kurze (Grafikproduktion) wurde diese Aktion vor Jahren initiiert und seitdem erfolgreich organisiert.
Dem Aufruf an alle Mitarbeiter, Spielzeug, Kleidung und auch Kleinmöbel zu spenden, wird seit Jahren traditionell gefolgt. „Nicht nur als Mitarbeiter der Klaus Lünnemann GmbH, sondern auch als Arbeitskollegen sprechen wir bei dieser Aktion eine Sprache. Für jeden der Kollegen ist in dieser Zeit klar, dass die alljährliche Spendenaktion läuft!“, so Burkhard Kurze.
Die gesammelten Pakete werden für Familien in Saratov (Russland), Minsk (Weißrussland) und Bischkek (Kirgisien) gesammelt und u.a. durch einen Gemeindepfarrer vor Ort an Bedürftige verteilt.
Bei einem Besuch in der Region vor einigen Jahren berichtete Karl Preisel über die Situation vor Ort und die Notwendigkeit, weitere Hilfe zu leisten. „Die Freude der Menschen über die Spenden ist groß“, so Karl Preisel, der immer wieder auch von Dankesbriefen aus der Region berichtet, was die Mitarbeiter stets motiviert, an dieser Tradition festzuhalten.
Das Mitarbeiterteam möchte sich in diesem Zusammenhang auch bei der Geschäftsleitung bedanken, die diese Aktion mit diversen Mitteln (Verpackung, Lagerung und Logistik) unterstützt.
Hilfe für Tsunamiwaisen auf Sri Lanka
Theresia Lünnemann berichtet von ihrer Hilfsarbeit für Tsunamiwaisen auf Sri Lanka: "Im März letzten Jahres entschied ich mich auf Anraten meiner Ärztin zu einer Ayurvedakur auf Sri Lanka. Während meines Kuraufenthaltes lernte ich Ingrid W. kennen, die seit drei Jahren auf der Insel lebt. Warum gerade Sri Lanka, war meine Frage, das wäre nun wirklich nicht mein Land zum Auswandern. Sie berichtete von einem Hirntumor, dessen Operation sie wider aller ärztlichen Erwartungen völlig gesund überstanden habe und das Gefühl hatte „etwas zurückgeben zu müssen“. Aus angedachten sechs Monaten waren mittlerweile drei Jahre ehrenamtliche Hilfe in einer kleinen Organisation für Tsunamiwaisen geworden. Dieses Gefühl des „Zurückgebens“ war mir sehr bekannt: Zwei prima Töchter, gute Schwiegersöhne und drei wunderbar gesunde, freche und glückliche Enkelsöhne. Dazu geschäftlicher Erfolg und sicher auch das ein oder andere Quentchen Glück. Alles nicht so selbstverständlich!"
Sri Lanka ist eine Tropeninsel und Früchte, Reis und Tee gibt es immer, niemand verhungert. Auch das familiäre Netz funktioniert relativ gut. Waisen werden von Verwandten oder Nachbarn aufgenommen und irgendwie durchgefüttert. Nur haben diese meistens selber nichts. Die Arbeitslosenquote ist extrem hoch und Hilfe vom Staat ist nicht zu erwarten. Fleisch oder Milch sind selten und teuer. Medizinische Versorgung oder Schulbildung ist für diese Kinder unmöglich. Ohne Bildung wiederum keine Chance auf Arbeit. Als Ingrid mir freudestrahlend erzählte, ein deutscher Arzt habe während seines Urlaubes der kleinen Organisation 300 Euro geschenkt und dafür könnten „IHRE“ damals 60 Kinder jetzt sechs Monate täglich ein Glas Milch trinken, lief es mir kalt den Rücken runter und ich habe ihr sofort angeboten, die 300 Euro für die zweite Jahreshälfte zu übernehmen. Die letzten zwei Tage meines Aufenthaltes war ich „kurfrei“ und bin mit dem Bus (abenteuerliches Unternehmen, ich wundere mich heute noch, dass ich angekommen bin) zu Ingrid nach Hikkaduwa gefahren um mir selber ein Bild zu machen. Diese Stadt hat es sehr schlimm getroffen. Die Flutwelle ist bis vier Kilometer ins Landesinnere geschossen. Es gab mehr als 4000 Tote in Hikkaduwa. Hier sind die Spuren des Tsunami auch heute noch überall zu sehen und zu spüren.
Ich habe dort zwei weitere Frauen kennen gelernt, die kurzentschlossen und tatkräftig direkt nach der Flut mit ihrer ehrenamtlichen Hilfe begonnen haben und mittlerweile 80! Kinder betreuen. Ich war in Familien zu Gast, besuchte Vorschulen und Schulen, habe mitgeholfen, wo Hilfe gebraucht wurde und hatte bei all dem Elend, welches ich zu sehen bekam ein gutes Gefühl, etwas wirklich sinnvolles zu tun, etwas zu bewegen. Im Januar diesen Jahres war ich zum dritten mal (auf eigene Kosten) auf Sri Lanka und immer wenn ich wenn ich von dort zurück komme habe ich persönlich kaum noch irgendwelche Sorgen oder Probleme und denke, wir schätzen oft gar nicht wie gut es uns geht.
Mein Mann und ich haben während meines ersten Besuches spontan Patenschaften übernommen. Eine Patenschaft von nur 20 Euro beinhaltet, dass ein Kind sechs Tage die Woche, von 8 Uhr bis 18 Uhr in die Schule geht , Kleidung bekommt, zwei mal am Tag eine gesunde Mahlzeit und die medizinische Versorgung, einschließlich Impfungen erhält. Ich werde nach Möglichkeit weiterhin jährlich nach Sri Lanka reisen, „meine Kinder“ besuchen und meine Hilfe tatkräftig zur Verfügung stellen.
Die jährliche Weihnachtsspende der Klaus Lünnemann GmbH haben wir 2008 aus voller Überzeugung der Organisation für ein Zahnprojekt zur Verfügung gestellt, sprich in den nächsten zwei Jahren werden die 80 Kinder 2-mal im Jahr von einer Zahnärztin behandelt und in der Schule wird die regelmäßige Zahnpflege gelehrt und überwacht ebenso werden regelmäßig neue Zahnbürsten und Zahncreme ausgegeben.
Es gibt in vielen Ländern, ob in der dritten Welt oder auch in unserem reichen Deutschland, Kinder, die Hilfe brauchen. Niemand kann sich allein das Elend der Welt auf die Schultern legen, aber wenn wir alle nur etwas bewegen hat das schon große Erfolge, egal wo und wie. Jedes Kinderlächeln gibt es uns tausendfach zurück."
Ihre Theresia Lünnemann
Geschäftsführende Gesellschafterin




